Termin vereinbaren (030) 333 111 90
E-Mail schreiben info@dr-mustermann.de
Online-Termin Jetzt online anfragen

Knochenaufbau

Damit ein Zahnimplantat dauerhaft hält, braucht es ein stabiles knöchernes Fundament. Ist zu wenig Knochen vorhanden, helfen knochenaufbauende und regenerative Verfahren.

Wie viel Knochenaufbau nötig ist, ermitteln wir dank dreidimensionaler Diagnostik schon vor der Implantation ganz genau. Je nach Ausmaß des Defizits kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz.

Diese Techniken kommen zum Einsatz

Welche Methode infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab.

Illustration eines Implantats im Kieferknochen

Eigenknochen

Körpereigener Knochen ist besonders gut verträglich und eignet sich hervorragend für den Kieferaufbau.

Röntgenaufnahme der Knochengrenze nach Aufbau

Knochenersatzmaterialien

Bewährte Ersatzmaterialien fördern die eigene Knochenregeneration im Kiefer.

3D-Planung mehrerer Implantate am Bildschirm

Sinuslift

Beim Sinuslift bauen wir den Kieferknochen gezielt im hinteren Oberkieferbereich auf.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Damit ein Zahnimplantat dauerhaft hält, braucht es ein stabiles knöchernes Fundament.
  • Ist zu wenig Knochen vorhanden, helfen knochenaufbauende und regenerative Verfahren wie Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder Sinuslift.
  • Wie viel Aufbau nötig ist, wird dank 3D-Diagnostik bereits vor der Implantation genau ermittelt.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich trotzdem ein Implantat bekommen, wenn mein Kieferknochen zu schwach ist?
In den meisten Fällen ja: Mit knochenaufbauenden Verfahren lässt sich das nötige Knochenvolumen häufig schaffen, sodass eine Implantatversorgung möglich wird. Ob das in Ihrem Fall infrage kommt, klärt die 3D-Diagnostik vorab.
Was ist ein Sinuslift?
Beim Sinuslift wird der Kieferknochen gezielt im hinteren Bereich des Oberkiefers aufgebaut, um dort ausreichend Volumen für ein Implantat zu schaffen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung.
Wie lange dauert es, bis ein aufgebauter Kieferknochen belastbar ist?
Je nach Umfang des Aufbaus und verwendetem Material vergehen meist mehrere Monate, bis der Knochen für ein Implantat ausreichend stabil ist. Den genauen Zeitplan besprechen wir individuell mit Ihnen.

Knochenersatzmaterialien

Kleinere Knochendefekte lassen sich häufig mit Knochenersatzmaterial ausgleichen. Direkt im Rahmen der Implantation füllen wir den betroffenen Bereich damit auf – häufig unter Beimischung von körpereigenen Knochenspänen.

Knochenaufbau Eigenknochen

Bei größeren Knochendefiziten sowie zu schmalen, flachen Kieferkämmen oder stark zurückgebildetem Kieferknochen bauen wir den Knochen mit körpereigenem Gewebe aus dem Kieferbereich wieder auf.

Sinuslift

Eine besondere Form des Knochenaufbaus ist die Anhebung des Kieferhöhlenbodens, auch Sinuslift oder Sinusbodenaugmentation genannt.

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich grenzt die Kieferhöhle unmittelbar an den zahntragenden Kieferknochen. Gehen dort Zähne verloren, dehnt sich die Kieferhöhle häufig weiter in Richtung Mundhöhle aus – wodurch oft nicht mehr genug Knochen für die sichere Verankerung von Implantaten vorhanden ist. In diesem Fall heben wir den Kieferhöhlenboden operativ an und füllen den entstehenden Zwischenraum zwischen Knochen und angehobener Schleimhaut mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial auf. So entsteht wieder ausreichend Volumen für eine stabile Implantatverankerung.